Kaffee und Milch – ein unschlagbares Team

Kaffee und Milch - ein unschlagbares Team

Die einen trinken ihn schwarz und stark, die anderen nehmen nur Zucker, aber die Mehrzahl der Deutschen mag Kaffee und Milch in perfekter Harmonie in der Kaffeetasse. Alle, die ihren Kaffee mit Milch trinken, können von Vorteilen profitieren, aber es muss die richtige Sorte Milch sein. Der Fett- und Eiweißgehalt in der Milch sind die entscheidenden Faktoren, die sich auf den Geschmack des Kaffees auswirken. Für einen köstlichen Kaffee mit Milch stehen drei Milchklassiker zur Auswahl.

Was bewirkt die Milch im Kaffee?

Kaffee hat nicht selten einen etwas bitteren Beigeschmack, daher mischen viele Menschen Kaffee und Milch. Die Milch nimmt dem Kaffee das leicht bittere Aroma, da das in der Milch enthaltene Fett die bitter schmeckenden Säuren des Kaffees bindet. In der Folge lassen sie sich nicht mehr herausschmecken, der Kaffee bekommt einen milden Geschmack und ein angenehm weiches Aroma. Ein weiterer Vorteil bei einem Kaffee mit Milch ist, dass das im Kaffee enthaltene Koffein deutlich langsamer an den Körper abgegeben wird. Wie gut Kaffee und Milch miteinander harmonieren, zeigt sich an den vielen Kaffeespezialitäten, wie dem Latte Macchiato oder dem Cappuccino, die zu 20 Prozent aus Milch bestehen.

Kaffee und Milch – welche Milchsorten gibt es?

Frische Milch, H-Milch und ESL-Milch – dies sind die drei Sorten Milch, die besonders häufig im Kaffee getrunken werden. Frischmilch entsteht durch das Pasteurisieren von Rohmilch. Dabei wird die Milch für 30 Minuten auf 75° Grad erhitzt, um mögliche Keime abzutöten und die Haltbarkeit zu erhöhen. Das Kürzel ESL steht für „extended shelf life“, was „langes Leben im Kühlregal“ heißt. Bei dieser Milch werden der Rahm und die Magermilch getrennt und der Rahm wird für kurze Zeit auf 108° Grad erhitzt. Die Magermilch wird entkeimt, wieder mit dem Rahm zusammengeführt und auf den gewünschten Gehalt an Fett gebracht. Diese Milch hält sich bis zu drei Wochen, nur H-Milch ist noch länger haltbar. Hier wird die Milch auf 135° Grad erhitzt, um Keime, Bakterien und Pilze zu vernichten.

Wie schmecken die Alternativen zur Kuhmilch?

In den vergangenen Jahren ist die Zahl derjenigen, die an Laktoseintoleranz leiden, immer weiter gestiegen. Den Betroffenen fehlt das Enzym Laktase, was für den Abbau von Milchzucker gebraucht wird. Wer unter dieser Intoleranz leidet, muss aber nicht auf Milch zum Kaffee verzichten, denn schließlich gibt es auch laktosefreie Milch. Mandelmilch und Reismilch, Milch aus Hafer und Sojamilch sind die Alternativen, aber leider schaden einige alternative Milchsorten dem Kaffeegenuss. So verändern Reismilch und Milch aus Getreide den typischen Geschmack eines Cappuccinos und ein Latte Macchiato, der mit Mandelmilch zubereitet wird, schmeckt nur noch nach Mandeln. Zudem verhindern die Milchalternativen die Schaumbildung auf den Kaffeespezialitäten.

Fazit zu Kaffee und Milch

Kaffee ist ein Naturprodukt, daher ist Frischmilch immer noch die beste Empfehlung, wenn es um die passende Milch geht. Wer gerne eine der vielen leckeren Kaffeespezialitäten mit Milch trinkt, sollte eine Milch mit einem Fettgehalt von mindestens 3,5 Prozent wählen. Diese Milch hat die besten Eigenschaften für einen cremigen Schaum. Bei einer Intoleranz gegenüber Laktose ist es nicht ganz so einfach, die richtige Milch zu finden. Am besten passt hier Sojamilch, da sie von allen Alternativen den neutralsten Geschmack hat.

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Bild: @ depositphotos.com / nuclear_lily

Tommy Weber

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