Die vielen Möglichkeiten der Biokaffee Zubereitung

Die vielen Möglichkeiten der Biokaffee Zubereitung

Für viele Menschen ist Kaffee ein leckeres Getränk, was am Morgen munter macht und nach dem Essen besonders gut schmeckt. Es gibt aber Kaffeekenner, die aus der Biokaffee Zubereitung eine Art Kunst machen. Sie wollen das ultimative Geschmackserlebnis und trinken ihren Kaffee nicht einfach nur so aus der Maschine. Sie schwören auf „French Press“ oder auf „Cold Brew“, sie wissen, was eine „Karlsbader Kanne“ ist und glauben, dass der Kaffee, der mit einem Handfilter zubereitet wird, wirklich besser schmeckt.

Kaffee aus der French Press

Auch beim Kaffee gibt es immer wieder neue Trends und einer dieser Trends ist die sogenannte „French Press“. Aber was genau ist eine „French Press“ eigentlich? Diese Biokaffee Zubereitung erfolgt mit einer sogenannten Stempelkanne, einer „French Press“, wie sie Mitte des 19. Jahrhunderts in Frankreich erfunden wurde. Dazu wird zunächst Wasser zum Kochen gebracht. Damit der Geschmack stimmt, muss das Verhältnis zwischen Wasser und Kaffeepulver stimmen, pro Liter sollten es nicht mehr als 60 bis 70 Gramm fein gemahlener Kaffee sein. Das Wasser nach dem Kochen eine Minute auskühlen lassen, anschließend das Kaffeepulver in die Stempelkanne geben, das Wasser darüber gießen und einmal umrühren. Nun vier Minuten warten, noch einmal rühren und schließlich den Stempel langsam nach unten drücken. Ist Widerstand spürbar, dann wurde bei dieser Biokaffee Zubereitung alles richtig gemacht.

Cold Brew – ein hipper Trend der Biokaffee Zubereitung

Wer einen „Cold Brew“ zubereiten möchte, muss ein Kaffeepulver nehmen, was gröber ist als bei normalem Filterkaffee. Streng genommen ist ein „Cold Brew“ ein Eiskaffee, dessen Zubereitung allerdings zwölf Stunden in Anspruch nimmt. Wichtig für diese Kaffeespezialität sind ein wirklich exzellenter Biokaffee und eben Geduld. Zwölf Stunden muss der Kaffee ziehen, damit er sein intensives Aroma bekommt. Das Ergebnis ist ein ganz besonderer Kaffeegenuss. Durch die lange Ziehzeit hat der „Cold Brew“ 70 Prozent weniger Säuren und Bitterstoffe, wodurch er besonders für den Magen gut verträglich ist. Was diesen kalten Kaffee auszeichnet, ist aber sein extrem fruchtiges Aroma und seine geschmackliche Tiefe.

Die Zubereitung

Das frische, grob gemahlene Kaffeepulver in ein Gefäß oder in eine Stempelkanne füllen, dann das Wasser dazugeben und alles gut verrühren. Anschließend das Gefäß abdecken und mindestens für zwölf Stunden bei Zimmertemperatur ruhen lassen. Nach der Ruhezeit wird das Kaffeekonzentrat gefiltert, entweder über ein zweites Gefäß oder durch das Herunterdrücken des Filters bei einer French Press Kanne. Sollte der Kaffeegenuss zu intensiv oder zu stark sein, einfach ein paar Eiswürfel in das Glas geben. An heißen Sommertagen ist der „Cold Brew“ das perfekte Getränk für alle, die gerne Kaffee trinken. Übrigens, mit 20 Milliliter Zitronensaft ist der kalte Kaffee ein wunderbares Mittel gegen einen Kater.

Fazit zur Biokaffee Zubereitung

Ob Kaffee aus der „French Press“ oder der Kaffeegenuss mit einem „Cold Brew“ – es gibt unendlich viele tolle Möglichkeiten, Kaffee zuzubereiten. Auch die „Karlsbader Kanne“, auch „Bayreuther Kanne“ oder einfach nur Seihkanne genannt, ist eine etwas altmodische, aber durchaus sinnvolle Zubereitungsart für frischen Kaffee. Was eine Seihkanne ist? Sie wurde in Bayern erfunden und ist eine ganz besondere Kaffeekanne, die ihren eigenen Dauerfilter gleich mitbringt. Diese Kannen sehen nicht nur gut aus, sie sind zudem aus hochwertigem Porzellan gefertigt und versprechen einen Kaffeegenuss der nostalgischen Art.

Bild: @ depositphotos.com / Wirestock

Tommy Weber

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