Die Geschichte des Kaffees – vom Ursprung bis zum Trendgetränk

Die Geschichte des Kaffees - vom Ursprung bis zum Trendgetränk

Viele, die gerne Kaffee trinken, möchten gerne mehr über die Geschichte des Kaffees und über seinen Ursprung wissen. Es gibt eine Reihe von Legenden, die sich um die Entstehung des Kaffees ranken, einige entsprechen der Wahrheit und andere wurden schlicht erfunden. Dass die Kaffeepflanze ihren Ursprung in Abessinien, dem heutigen Äthiopien hat, ist allerdings wahr. Alles begann um das Jahr 850 mit einem kleinen Hirtenjungen, der seine Ziegen hüten musste.

Köstliche Beeren

Dem Hirten fiel eines Tages auf, dass seine Tiere besonders munter waren und nicht schlafen wollten, wenn sie die Beeren von einem ganz bestimmten Strauch gefressen haben. Er probierte die Beeren ebenfalls und es erging ihm wie den Ziegen: Er war munter, hellwach und an Schlaf war nicht zu denken. Vorbeikommende Mönche probierten die Beeren ebenfalls, aber da sie ihnen zu bitter waren, warfen sie die Kaffeekirschen ins Feuer. Sofort machte sich ein köstlicher Duft breit und die Mönche betrachteten mit Interesse die gerösteten Kaffeebohnen. Schließlich machten sie einen Aufguss aus den Bohnen, der ihnen dabei half, wach zu bleiben, um zu beten. Die frommen Männer konnten natürlich nicht ahnen, was für ein Geschenk sie der Welt gemacht haben.

Die Geschichte des Kaffees – einmal um die ganze Welt

250 Jahre später machte die Geschichte des Kaffees einen großen Sprung nach vorne: Der Kaffee kam nach Arabien. Dort sorgte das anregende Getränk schnell für Begeisterung und wurde ehrfurchtsvoll „Wein des Islam“ genannt. Da den Muslimen der Genuss von Alkohol untersagt ist, nutzten sie den Kaffee mit seiner anregenden Wirkung als willkommene Alternative. Aus der arabischen Sprache stammt auch das Wort Kaffee, was sich von „Qahwah“ ableitet, was so viel wie „das Erregende“ bedeutet. Im 15. Jahrhundert kam der Kaffee bis nach Ägypten und schließlich nach Europa. Hier begann der wahre Siegeszug des beliebten Getränkes.

Die ersten Kaffeehäuser

In Damaskus und Aleppo wurde ein wichtiger Teil der Geschichte des Kaffees geschrieben, denn in den beiden syrischen Städten wurden die ersten Kaffeehäuser eröffnet. Kaufleute aus Venedig brachten die Kaffeehauskultur nach Europa und die Kaffeehäuser schossen wie die berühmten Pilze aus dem Boden. Das geschäftstüchtige Bürgertum profitierte von der Sucht nach dem neuen Getränk, holländische und englische Seefahrer brachten den Kaffee schließlich in die Neue Welt.

Kaffeebäume in Treibhäusern

Ludwig XIV. war ein geschäftstüchtiger Monarch, denn Ende des 17. Jahrhunderts ließ er in Treibhäusern die ersten Kaffeebäume pflanzen. Der französische Sonnenkönig hatte eine Kaffeepflanze geschenkt bekommen und schnell festgestellt, wie gut der Kaffee schmeckt und dass sich mit ihm ebenso gute Geschäfte machen lassen. Heute ist Brasilien mit 150 Millionen Säcken Kaffee im Jahr der größte Kaffeeproduzent der Welt, auch in Zentralamerika wachsen die Bohnen für das Trendgetränk.

Fazit zur Geschichte des Kaffees

Kaffee hat längst den Kultstatus erreicht und die Geschichte des Kaffees zeigt, dass es wie so oft im Leben der Zufall ist, der über den Lauf der Geschichte entscheidet. Der Kaffee hat eine reiche Vergangenheit, quer durch alle gesellschaftlichen Schichten, besonders in schweren Zeiten, war Kaffee unverzichtbar. Bis heute haben die gerösteten kleinen braunen Bohnen nichts von ihrer Faszination verloren. Eher ist das Gegenteil der Fall, denn Kaffee ist in der heutigen Zeit beliebter als je zuvor.

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Bild: @ depositphotos.com / jukree

Tommy Weber

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