Was macht eine Kaffeepadmaschine so besonders?

Kaffeepadmaschinen

Heute einen guten Kaffee zu kochen, ist kein Kunststück, aber es gab eine Zeit, da war das Ganze sehr zeitaufwendig. Die Kaffeebohnen wurden in der Kaffeemühle mit Muskelkraft gemahlen, das Kaffeemehl kam anschließend in eine Filtertüte, die wiederum in einem Filter auf die Kaffeekanne gestellt wurde. Währenddessen kochte im Wasserkessel das Wasser, was anschließend, nachdem es etwas abgekühlt war, vorsichtig in den Filter mit dem Kaffeemehl gegossen wurde. War das Wasser dann komplett durchgelaufen, war der Kaffee fertig.

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Heute geht dieser Vorgang deutlich schneller und der Kaffee ist ebenso aromatisch. Möglich wird dies mit einer Kaffeepadmaschine, die neue Generation, wenn es um das Kochen von Kaffee geht.

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Wie genau funktioniert eine moderne Kaffeepadmaschine?

Zwischen einer klassischen Kaffeemaschine mit Filter und einer modernen Kaffeepadmaschine gibt es große Unterschiede. Bei einer Filterkaffeemaschine wird eine immer unterschiedlich große Menge Wasser kontinuierlich zum Kochen gebracht und tropft dann langsam auf das Kaffeepulver in der Filtertüte. Bei einer Maschine, die mit Kaffeepads arbeitet, wird das Wasser für nur eine Tasse Kaffee in einem Boiler erhitzt und anschließend mit einer sogenannten Schwingarmpumpe durch den mit Kaffeepulver gefüllten Pad gepumpt. Während des eigentlichen Brühvorganges kocht das Wasser nicht mehr weiter, würde das Wasser weiter kochen, dann verdampft es und mit ihm das köstliche Röstaroma des Kaffees. Um immer sicherzustellen, dass sich im Boiler immer ausreichend Wasser befindet, hat die Kaffeepadmaschine einen Schwimmer, der den Wasserstand anzeigt.

Seit wann gibt es die Padmaschine?

Philips war ein Pionier in Sachen Kaffeepadmaschine, denn das Elektrounternehmen entwickelte zusammen mit dem Kaffeeröster Jacobs Douwe Egberts die neuartige Kaffeemaschine, die in Deutschland erstmals 2002 unter dem Markennamen „Senseo“ in den Handel kam. Bei den ersten verkauften Maschinen konnten Kaffeetrinker nur die Pads mit dem Kaffee des Niederländers Douwe Egberts nutzen, heute stehen auch die Kaffeepads von anderen Herstellern zur Auswahl. Andere Unternehmen übernahmen das Prinzip der Kaffeemaschine mit den Pads. Mittlerweile gibt es ein breit gefächertes Angebot an Maschinen, die zwar ein unterschiedliches Design haben, aber nach demselben Prinzip arbeiten, wie das erste Modell von Philips und Egberts.

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Welcher Kaffee schmeckt besser?

Ähnlich wie beim Tee, so kommt es auch beim Kaffee auf das Aroma an. Viele schwören noch heute auf den Kaffee, der nach altmodischer Art per Hand durch den Filter aus Porzellan aufgebrüht wird. Andere wollen die Filterkaffeemaschine nicht missen, und auf keinen Fall gegen eine Kaffeepadmaschine eintauschen. Beim Röstaroma ist die Maschine, die mit Pads arbeitet, unschlagbar, denn der Kaffee aus den vakuumverpackten Pads ist deutlich aromatischer als der Kaffee, der per Hand oder mit der Filterkaffeemaschine aufgegossen wird. Natürlich ist Kaffee wie alles andere, immer reine Geschmackssache. Wer an den Kaffee aus der Filtermaschine und an eine bestimmte Kaffeesorte gewöhnt ist, wird sich an die Pads erst gewöhnen müssen. Ein Vergleich lohnt sich aber allemal.

Welche Vorteile hat die Padmaschine?

Der größte Vorteil einer Padmaschine ist, dass exakt so viel Kaffee gekocht wird, wie man auch trinken möchte. Wer zwei oder drei Tassen Kaffee in der Filtermaschine kocht, anschließend aber nur eine Tasse trinkt, kann nach einer gewissen Zeit den restlichen Kaffee wegschütten. Je länger Kaffee auf der Wärmeplatte der Filtermaschine steht, umso bitterer wird er. Bei einer Padmaschine kann das nicht passieren. Ein weiterer Vorteil ist die einfache und schnelle Reinigung der Maschinen. Die Umwelt profitiert ebenfalls von den Kaffeepads, denn sie bestehen nur aus dünnem, aber reißfestem Filterpapier und Kaffeepulver, was sie kompostierbar macht. Heute stehen den Kaffeeliebhabern unterschiedliche Röstungen und Kaffeesorten zur Verfügung, die mit der eigenen Padmaschine kompatibel sind. Einen Kaffee mit einer solchen Maschine aufzubrühen, heißt: Es gibt keine störenden Fremdaromen. Zudem bleibt der Kaffee in den Pads deutlich länger frisch und aromatisch.

Gibt es Nachteile?

Wo es Vorteile gibt, da sind auch die Nachteile nicht weit. Die praktische Kaffeepadmaschine hat zwar einige Nachteile, die aber nicht so sehr ins Gewicht fallen. Ein Nachteil besteht darin, dass sich immer nur eine Person eine Tasse Kaffee kochen kann, für eine zweite Tasse heißt es, einen Moment Geduld mitbringen. Für eine größere Kaffeerunde sind die Pads also nicht geeignet, denn der Aufwand, immer wieder nur eine Tasse Kaffee aufzubrühen, ist einfach zu groß.

Ein weiterer Nachteil ist, dass die Pads in der Regel teurer sind als der normale Bohnenkaffee, der pfundweise verkauft wird. Trinkt jeder in der Familie seinen Kaffee unterschiedlich stark, dann ist eine Padmaschine ebenfalls nicht zu empfehlen. Die individuelle Einstellung des Stärkegrades ist bei diesen Maschinen leider nicht vorgesehen. Wer seinen Kaffee nicht so stark trinken möchte, wie die Maschine ihn aufbrüht, muss sich später nach Geschmack heißes Wasser in die Tasse gießen, um den Kaffee etwas zu verdünnen.

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Mit diesen Tipps gelingt der Kaffee garantiert

Um die persönliche Lieblingskaffeesorte zu finden, heißt es ausprobieren. Wer die Kaffeepads gefunden hat, die besonders gut schmecken, kann den Kaffeegenuss mit einigen einfachen Tricks sogar noch steigern. So sollten die Pads leicht angefeuchtet werden, bevor sie in die Maschine kommen, um die Röstaromen zu lösen. Selbst wenn es etwas teurer ist, es lohnt sich, stets hochwertige Kaffeesorten zu kaufen. Um das Aroma zu intensivieren, ist es sinnvoll, die Kaffeetasse vorher anzuwärmen. Sind die Pads immer luftdicht verschlossen, dann behält der Kaffee in den Pads länger sein Aroma. Trotzdem sollten die Pads schnell verbraucht werden, denn das Aroma verfliegt schneller, da das Kaffeepulver nicht mehr frisch gemahlen ist. Die beste Wahl für die Aufbewahrung ist eine Metalldose mit einem Deckel, der sich fest verschließen lässt. Geeignet sind auch Dosen aus Porzellan, allerdings nur mit einem gut verschließbaren Deckel.

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Beitragsbild: @ depositphotos.com / AntonioGravante

Tommy Weber

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