GepaMarkus Markert

Bio-Kaffee von GEPA – The Fair Trade Company

 Der Bio-Kaffee von GEPA Kooperativen ist nicht nur in einem ansprechend großen Sortiment, sondern auch in verschiedenen Geschmacksrichtungen erhältlich. Er kann als gemahlener Kaffee, als GEPA Bio Crema Pads oder in Form von ganzen Kaffeebohnen bestellt werden. Die Packungen tragen das TransFair Siegel und bescheinigen damit selbstverständlich, aus dem ökologischen Anbau zu stammen. Aber es bedeutet auch, dass es sich ausschließlich um hochwertige Bohnen, z. B. der Sorte Arabica handelt. GEPA Kaffee stammt von Kaffeeplantagen aus verschiedenen Ländern in Lateinamerika und trägt Siegel von Bio-Zertifizierungen, wie z.B. von Naturland e.V..

Welche Art Bio-Kaffee darf es denn für Sie sein?

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GEPA

Logo GEPA Bio-KaffeeDas Unternehmen “GEPA GmbH” ist der größte europäische Importeur von fair gehandelten Lebensmitteln und Handwerksprodukten aus den südlichen Ländern der Welt. Die Firmenbezeichnung ist die Abkürzung für Gesellschaft zur Förderung der Partnerschaft mit der Dritten Welt mbH, vor 2007 hieß das Unternehmen gepa Fair Handelshaus. Der Firmensitz des Unternehmens befindet sich in Wuppertal, die Leitung über das mehr als 150 Mitarbeiter starke Unternehmen liegt derzeit bei drei Geschäftsführern. In den letzten beiden Jahren wurden Umsätze im Groß- und Einzelhandel von rund 63,7 Millionen Euro gemacht.

Mitgliedschaft in Organisationen

Die GEPA Fair Trade Company ist Mitglied in der World Fair Trade Organisation (WFTO), die ein globales Netzwerk von Organisationen des fairen Handels ist. Die angeschlossenen Organisationen stammen aus 70 Ländern und sind sowohl Produzenten-Kooperative, wie Produzenten-Vereinigungen, Exportgesellschaften, Importeure, Einzelhändler und andere Fair-Trade-Netzwerke. Diese Organisation hat ihren Firmensitz in den Niederlanden. Außerdem ist GEPA Mitglied der European Fair Trade Association (EFTA). Das ist eine sogenannte Nichtregierungsorganisation aus einem Zusammenschluss von zehn Fair-Trade-Importeuren aus neun europäischen Ländern, die ihren Sitz ebenfalls in den Niederlanden hat. Darüber hinaus ist die GEPA ein registrierter FLO-Importeur und Lizenznehmer bei TransFair und Naturland, Mitglied im Forum Fairer Handel und Mit-Organisator der Fairen Woche.

Fairer Handel bei GEPA

Die GEPA möchte mit dem Fairen Handel aller Waren das Leben der Menschen verbessern, die aufgrund ihrer sozialen und wirtschaftlichen Strukturen sowie durch die Weltwirtschaft benachteiligt werden. Das Unternehmen hat das Ziel, z. B. den Kaffeebauern faire Preise für ihr Produkt zu zahlen. Ebenso möchte GEPA eine eventuell benötigte Vorfinanzierung für Saatgut etc. leisten und auch bei der Produkt- und Exportabwicklung beratend zur Seite zu stehen. Damit können langfristige Handelsbeziehungen aufgebaut werden, die nicht nur den Menschen mehr Gerechtigkeit zukommen lässt, sondern auch die biologische Landwirtschaft fördert. In der Folge kann dadurch eine bessere gesundheitliche Versorgung gesichert werden, denn geregelte Arbeitszeiten und Verminderung von Kinderarbeit sind Teil des fairen Handels.

Kooperativen von GEPA

Das Unternehmen GEPA pflegt Handelsbeziehungen mit verschiedenen Kooperativen, die in verschiedenen Ländern der Welt ihren Kaffee anbauen und über GEPA verkaufen. Die den Kooperativen angehörenden Kaffeebauern können durch den fairen Handel bessere Arbeits- und Lebensbedingungen erhalten.

Die Kooperative San Fernando mit Sitz in Mexiko ist ein GEPA-Handelspartner und bietet unter anderem Bio Café Organico, Bio Café Mexiko Pur und Bio Espresso Chiapas an. Kaffee zählt zu den wichtigsten Exportgütern Mexikos und soll vor allem in der Bio Qualität die Zukunft sichern.

Auch der Kooperativen-Dachverband COOPROAGRO zählt zu den Partnern von GEPA. Ihm gehören derzeit rund 1.800 Kakao-Bauern an, die heute nicht mehr wie früher mit Kaffeeanbau ihren Lebensunterhalt verdienen.

In Nicaragua heißen die GEPA Kooperativen:

  • UCPCO (Union de Cooperativas de cafe Organico),
  • COSATIN (Union de Cooperativas de Servicio Multiple Tierra Nueva R.L.)
  • Soppexcca (Sociedad de Pequenos Productores Exportadores y Compradores de Café S.A.).

Fairtrade Bio-Kaffee von GEPA

Heute wird GEPA Kaffee in Weltläden, Supermärkten und Bioläden verkauft. Der „Faire Handel“ nimmt im Jahr 1959 in den Niederlanden seinen Lauf, 1973 wird dort der erste fair gehandelte Kaffee verkauft. 1989 wird das Pilotprojekt von der Aktion Arme Welt Tübingen gestartet, das Kaffee in Normalhandlungen der Gottlieb-Handelsgesellschaften als GEPA-AHA-Kaffee anbietet. Nach 1989 geht die GEPA neue Wege und wählt als Partner für Kaffee auch Bioläden, Naturkostgeschäfte, den Versandhandel und den Großverbraucher aus. Es wird das TransFair Siegel entwickelt, das heute FAIRTRADE heißt und ein Teil der Strategie wird. Nachdem die GEPA 1992 der erste Lizenznehmer von TransFair wird, kommt der erste Kaffee mit diesem Siegel noch im gleichen Jahr in den Handel. Ein Jahr später wird der erste speziell für den Einzelhandel geröstete Kaffee angeboten und eine Reihe neuer Großkunden damit gewonnen.